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Eltern 4.0? – Väter und Mütter in Chef-Etagen

Die Agentur für Arbeit Mainz führt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Mainz, dem BusinessMoms e.V. und E.U.L.E. e.V. eine Sonderveranstaltung durch:

Eltern 4.0? - Väter und Mütter in Chef-Etagen
Wie ist die Situation in Rheinhessen?

am: 30.10.2019; 19 - 22 Uhr, im Waschhaus (KUZ) Mainz (Dagobertstraße 20b Mainz)

Das Gesicht der Chefetagen im deutschen Mittelstand wird wieder männlicher! Seit Jahren beklagt, sinkt der Anteil von Frauen in der Unternehmensführung, ohne dass sich der Trend umkehrt.
Gleichzeitig klagt die Wirtschaft schon heute über die mangelnde Bereitschaft jüngerer Generationen, Führung zu übernehmen. Wenn zukünftig Führungspositionen in Unternehmen besetzt werden sollen, muss sich etwas ändern!
Dabei muss es – auch mit Blick auf das europäische Ausland – um mehr gehen als die oft bemühte Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Sind die traditionell männlich geprägten Führungsrollen, -muster und Organisationsstrukturen noch zeitgemäß? Kann eine Personalpolitik, die Männer und Frauen in Führungspositionen wirklich als Eltern anerkennt, fördert und wertschätzt, der Schlüssel für nachhaltige Veränderung sein? Was können und müssen Arbeitgeber und Arbeitsmarkt-Akteure in Rheinhessen dafür tun?
Auf der Veranstaltung Eltern 4.0? wird mit Ihnen unter Beteiligung namhafter Experten/-innen und Praktiker-/innen in einer moderierten Talkrunde darüber gesprochen und gemeinsam Lösungsansätze entwickelt.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Anmeldung unter: PROFI@MKI-EV.de

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Weiterbildung verbessert Arbeitsmarktchancen der Eltern, sogar ihrer Kinder

„Wenn Arbeitslosengeld-II-Empfänger an einer Fördermaßnahme wie einer Weiterbildung teilnehmen, wirkt sich das auch auf die Arbeitsmarktchancen ihrer Kinder aus. Diese absolvieren später häufiger eine Ausbildung und üben öfter eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus.“ Dies ergab eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), bei der auch die Erfahrungen einer Vergleichsgruppe ausgewertet wurden, die nicht an einer Fördermaßnahme teilgenommen hatten. „Neben den positiven Beschäftigungseffekten für die Teilnehmenden selbst verringert eine Maßnahmeteilnahme auch die Weitergabe von Arbeitsmarktrisiken an die nächste Generation“, heißt es.

Die Studie finden Sie hier.

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Neue Studie: „Weniger Arbeit, mehr Freizeit? Wofür Mütter und Väter flexible Arbeitsarrangements nutzen.“

Homeoffice und flexible Arbeitszeiten können helfen, Familie und Beruf besser zu meistern. Doch die aktuellste Studie „Weniger Arbeit, mehr Freizeit? Wofür Mütter und Väter flexible Arbeitsarrangements nutzen.“ des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass Mütter wie Väter Überstunden machen – Mütter nehmen sich aber deutlich mehr Zeit für die Kinderbetreuung.
Die Anfang März veröffentlichte Studie von Dr. Yvonne Lott „Weniger Arbeit, mehr Freizeit? Wofür Mütter und Väter flexible Arbeitsarrangements nutzen.“ deckt auf, dass flexibles Arbeiten zwar bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie hilft, es aber zugleich auch die klassische Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern festigen oder sogar verstärken kann.
Zusätzliche Erholungszeit, also etwa für mehr Schlaf, individuell gestaltete Freizeit oder Sport, haben Beschäftigte mit Kindern im Haushalt durch flexible Arbeitszeiten generell nicht. Lotts Fazit ist eindeutig: „Einen Freizeitgewinn mit flexiblen Arbeitsarrangements gibt es weder für Mütter noch für Väter.“
Um die Gleichstellung zu fördern und die zeitliche Belastung von Eltern zu reduzieren, gäbe es der Forscherin zufolge eine Reihe politischer Maßnahmen: Die Zahl der Partner-Monate beim Elterngeld könnte von zwei auf sechs erhöht werden, um Anreize für Väter zu schaffen, sich stärker in der Kinderbetreuung zu arrangieren. Hinzukommen sollte ein Recht auf Familienarbeitszeit, das Männern die Teilzeitarbeit schmackhaft macht.

Die Studie finden Sie hier.

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Aufwertung weiblicher Erwerbsarbeit

„Noch immer beträgt die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen 21 Prozent. Schwerpunktthema der Equal Pay Kampagne 2019 ist darum die Aufwertung weiblicher Erwerbsarbeit“. Dies erklärte die Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium, Juliane Seifert, zum Auftakt der Kampagne und betonte, es gelte dabei, „die mehrheitlich von Frauen ausgeübten sozialen Berufe in den Fokus“ zu rücken. In den sozialen Berufen arbeiteten 5,5 Millionen Menschen in Deutschland, von denen 80 Prozent Frauen seien.

Quelle: fpd 725

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Vor allem Frauen sind auf einen Hinzuverdienst zur Altersrente angewiesen

Mehr als die Hälfte der im Rahmen einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Befragten hat „finanzielle Gründe“ für ihre nach Eintritt in die Rente fortdauernde Erwerbstätigkeit genannt. „Das gilt insbesondere für Frauen, die nach eigenen Angaben häufiger als Männer auf einen Hinzuverdienst zur Altersrente angewiesen sind, “ betont das IAB. Unter den nicht erwerbstätigen Rentenbeziehern würden 13 % aller Frauen und 20 % der Männer gerne eine Erwerbsarbeit aufnehmen. In der Studie heißt es dazu: „Politik und Betriebe sollten mit flexiblen Regelungen günstige Rahmenbedingungen schaffen, damit Erwerbswünsche im Rentenalter besser realisiert werden können.“

Quelle: fpd 726

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„Bei den Einkommen wesentliche Unterschiede nach Geschlecht und Region“

In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland sowohl Armut als auch Reichtum verfestigt, hat der aktuelle „Verteilungsbericht“ des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung registriert. „Zudem“, so heißt es, „zeigen sich wesentliche Unterschiede nach Geschlecht und Region: Dauerhafte Armut kommt in Ostdeutschland etwa sechs Mal so häufig vor wie in den alten Bundesländern. Westdeutsche Männer haben am häufigsten ein dauerhaft hohes Einkommen: Etwa zwei Drittel der Wohlhabenden sind männlich, insgesamt leben 95 Prozent der Einkommensreichen in den alten Bundesländern. Bildung und Vollzeiterwerbstätigkeit sind wesentliche Faktoren, um Armut zu vermeiden und ein höheres Einkommen zu erzielen. Daher müssen soziale Hürden beim Bildungszugang abgebaut und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter verbessert werden.“

Quelle: fpd 726

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Konzept „Pflegepersonenzeit und Pflegepersonengeld"

Ein „Konzept gegen die hohe Belastung privat Pflegender“ hat der Sozialverband VdK vorgelegt. Mehr Pflegende als bisher sollen eine längere Auszeit nehmen können („Pflegepersonenzeit“) und während dieser eine Lohnersatzleistung („Pflegepersonengeld“) erhalten. Vorbilder des VdK-Konzepts sind die „Elternzeit“ und das „Elterngeld“. „Denn so wie Mütter und Väter bei der Kinderbetreuung leisten auch Menschen, die sich um Pflegebedürftige kümmern, eine gesellschaftliche unverzichtbare Arbeit“, so der VdK.

Quelle: fpd 726

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