Autor: Marina Ruggero

„OECONOMIA – wo bleiben Deine Frauen? Hürden überwinden – Chancen ergreifen. Frauen auf dem Weg nach oben!“

Die Hochschule Worms lädt zur diesjährigen Podiumsdiskussion „OECONOMIA – wo bleiben Deine Frauen? Hürden überwinden – Chancen ergreifen. Frauen auf dem Weg nach oben!“ ein.

Expert*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren darüber, warum noch immer so wenige Frauen den Sprung auf Führungspositionen und prestigereiche und hochdotierte Stellen in der Wirtschaft schaffen. Worin liegen die Ursachen für diesen Befund? Haben Frauen weniger Interesse an Führungsverantwortung? Erweisen sie sich im Wettbewerb als weniger erfolgreich und durchsetzungsfähig? Wirken die strukturellen Arbeitsbedingungen karrierehemmend? Oder liegt es an tradierten Unternehmens- und Arbeitskulturen? Welche gleichstellungsfördernden Maßnahmen sind zielführend? Welche strukturellen Rahmenbedingungen und welche Formen von Unternehmens- und Führungskultur begünstigen den Aufstieg von Frauen im Wirtschaftssektor? Und wie geht es weiter mit der Frauenförderung, im Spannungsfeld zwischen Rezession und demographischer Entwicklung?
Die Podiumsdiskussion findet online am 11. November 2020 von 18:15 bis 20:00 Uhr statt.

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie unter: http://www.hs-worms.de/oeconomia

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Broschüre: "Kinder, Haushalt, Pflege – wer kümmert sich?"

Die Broschüre zur Verteilung unbezahlter Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern geht der Frage nach, warum Frauen mehr Zeit für Haushaltsführung, Pflege und Betreuung von Kindern und Erwachsenen sowie ehrenamtliches Engagement und informelle Hilfen aufbringen als Männer. Die Broschüre "Kinder, Haushalt, Pflege - wer kümmert sich?" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bildet die Grundlage für eine breite gesellschaftliche Diskussion darüber, wie Sorge- und Erwerbsarbeit gerechter zwischen den Geschlechtern aufgeteilt werden kann.

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Perspektive Wiedereinstieg – 10 Jahre Empowerment

Das Aktionsprogramm „Perspektive Wiedereinstieg“ feierte 2018 sein 10jähriges Jubiläum, das ESF-Bundesprogramm „Perspektive Wiedereinstieg – Potenziale erschließen“ rundet 2019. Eine Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend würdigt das Jubiläum mit Einblicken in die Arbeit des Programms. Sie lässt diejenigen zu Wort kommen, die das Programm aktiv gestaltet haben oder durch die Teilnahme ihre beruflichen Ziele erreichen konnten.
Die Broschüre „Perspektive Wiedereinstieg – 10 Jahre Empowerment“ zeigt eindrücklich, wie durch Zusammenarbeit und Engagement gesellschaftliche Ziele erreicht werden können und wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familienaufgaben gelingen kann.

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„Frauenquote scheitert an der Börse“

Die Schlagzeile im Finanzteil der Welt vom 1. Juli lautet „Frauenquote scheitert an der Börse“. Im Untertitel des Berichts hieß es: „Ausgerechnet Aktien von Konzernen ohne weibliche Aufseher steigen kräftig.“ Die Börse, so heißt es dann im Textteil, scheine „den Mangel an Frauen in Aufsichtsgremien nicht zu bestrafen. Im Gegenteil: Investoren bevorzugen offensichtlich Konzerne mit besonders wenig Aufseherinnen."

Quelle: fpd 765, Welt-Artikel

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„Kaum Führungsfrauen in kommunalen Unternehmen“

Nach einer aktuellen Erhebung des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) beträgt der Frauenanteil in Vorständen und Geschäftsführungen kommunaler Unternehmen bei 1.469 Stadtwerken und städtischen Krankenhäusern derzeit im Bundesdurchschnitt 19,7 %. Damit liegt dieser nur 0,4 % höher als im Vorjahr. Auch bei Neueinstellungen kämen Frauen nur zu 22 % zum Zug.

Quelle: fpd 765, Zeit-Artikel

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„Das Bundesgleichstellungsministerium engagiert sich für die gleiche Bezahlung"

In einer Mitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wird über einen „virtuellen Runden Tisch für kleine und mittlere Unternehmen" (KMU), initiiert vom Fair Pay Innovation Lab (FPI), berichtet. Es heißt: „Das Bundesgleichstellungsministerium setzt sich dafür ein, dass Frauen und Männer gleich bezahlt werden und Frauen bessere Karrierechancen erhalten.“ Gleichberechtigung und Entgelttransparenz seien „ein klarer Vorteil, wenn es darum geht, Fachkräfte anzuwerben und zu halten“. Staatssekretärin Juliane Seifert habe auf das Engagement des Ministeriums hingewiesen und auf die Unterstützung von KMU bei der Einhaltung des Entgeltgleichheitsgebots. Die von FPI entwickelte Online-Datenbank mit einer Übersicht über die verschiedenen Tools zur Überprüfung der Entgeltgleichheit sei vom Ministerium unterstützt worden. Zudem sei gemeinsam mit dem Deutschen Juristinnenbund ein Selbsttest „Gleichbehandlungscheck für KMU“ zur Feststellung von Handlungsbedarf erarbeitet worden.

Download:
Gleichstellungscheck für kleine und mittlere Unternehmen

Quelle: fpd 763

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Förderprogramm für digitale Angebote der Jugend-, Frauen- und Familienarbeit

In einem neu aufgelegten Programm zur „Förderung der Anschaffung digitaler Ausstattung zur Unterstützung von kontaktlosen Beratungs-, Schulungs- und Belegungsangeboten in der Corona-Krise“ erhalten Träger einheitlich und einmalig 1.000 Euro. Das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz (MFFJIV) fördert damit die Digitalisierung von Beratungs- und Kursangeboten der Jugend-, Frauen-, Familien- und Integrationsarbeit. Die zahlreichen Beratungsstellen sollen „zunehmend Telefon-, Online- und Videoberatungen anbieten können“, so das MFFJIV. Gefördert werde die Beschaffung digitaler Ausstattung oder die Modernisierung vorhandener Ausstattung, bspw. Mobiltelefone, Webcams, Notebooks, Tablets und Software sowie der Kauf von Lizenzen.

Quelle: fpd 759

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„Systemrelevante Berufe werden mehrheitlich von Frauen ausgeübt“

In einer aktuellen Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) (Berlin) kommen Forscherinnen zum Ergebnis, dass sich in Zeiten der Corona-Krise zeigt, dass bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens systemrelevant seien. Dazu würden bspw. das Gesundheitswesen, die innere Sicherheit, die Grund- und Lebensmittelversorgung, Kindernotbetreuung oder der Erhalt der Verkehrs- und IT-Infrastruktur zählen. Weiter heißt es: „Die große Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringeres gesellschaftliches Ansehen sowie eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Darüber hinaus zeigt sich, dass systemrelevante Berufe mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung – gemessen am Stundenlohn und beruflichem Prestige – ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich.“

Quelle: fpd 757

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„Das neue Schlagwort heißt ‚systemrelevant‘“

Der Deutsche Frauenrat (DF) veröffentlichte eine 4-seitige Stellungnahme unter dem Titel „Frauen in der Corona-Krise“:
Eingangs heißt es: „Wir befinden uns mit der Corona-Pandemie in einem Ausnahmezustand, der deutlicher denn je bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sichtbar werden lässt. Für alle ist spürbar, dass Frauen unsere Gesellschaft in dieser Krise zusammenhalten. Doch trotz all ihrer Leistungen im Beruflichen wie im Privaten ist schon jetzt zu befürchten, dass Frauen bei den Maßnahmen zur Abmilderung der Krisenfolgen ins Hintertreffen geraten. Der Deutsche Frauenrat fordert deshalb eine geschlechtergerechte Krisenpolitik, die sicherstellt, dass die dafür eingesetzten Steuermittel gleichermaßen bei Frauen wie bei Männern ankommen. Auch oder gerade in der Krise trägt ein geschlechtergerechter Bundeshaushalt zu einer gesamtgesellschaftlichen Stabilisierung bei.“
Der DF trifft folgende Feststellung: „Die Corona-Krise macht deutlich: Ein System, das maßgeblich von den Schlechtbezahlten, Doppelbelasteten und von Gewalt Bedrohten zusammengehalten wird, arbeitet schon im Normalbetrieb an seiner Belastungsgrenze. Aus Corona lernen muss deshalb heißen, die systematische Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern abzubauen. Grundvoraussetzung dafür ist eine geschlechtergerechte Verteilung der Mittel in allen öffentlichen Haushalten. In Zeiten der Pandemie hätte eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie, die alle Entscheidungsebenen verpflichtet, Gleichstellung als Querschnittsthema in ihren Vorhaben und Projekten zu berücksichtigen, viel Gutes bewirkt. Nach der Krise muss sie kommen. Der Deutsche Frauenrat wird darauf achten und erst recht nach dieser Krise eine wirksame strukturelle Gleichstellungspolitik einfordern.“

Quelle: fpd 757

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Nach wie vor ist die häusliche Kinderbetreuung hauptsächlich Aufgabe der Frauen

„Im familiären Kontext übernehmen hauptsächlich Frauen die Betreuung des Kindes“ teilte das Statistische Bundesamt mit Bezug auf die Elterngeldstatistik 2018 mit. Wörtlich: „Im Jahr 2018 waren gut drei Viertel der Elterngeldbezieher in Deutschland Frauen, nur knapp ein Viertel der Elterngeldbezieher waren Männer. Jedoch stieg der Männeranteil seit 2015 etwa um einen Prozentpunkt jährlich. Auch in Bezug auf die angestrebte Bezugsdauer gibt es deutliche Unterschiede. Während die Frauen, die im Jahr 2018 Elterngeld bezogen, dieses für durchschnittlich 14,2 Monate lang in Anspruch nehmen wollten, beantragten Männer das Elterngeld für durchschnittlich 3,8 Monate.“

Quelle: fpd 756

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