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Arbeitszeitgestaltung

In der Studie „Familienfreundliche Gestaltung der Erwerbsarbeit in Rheinland-Pfalz“ schätzen 98 Prozent der Arbeitnehmenden flexible Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf als wichtig oder sehr wichtig ein. Aber auch wenn sich der Anteil der Männer, die eine flexible Arbeitszeitgestaltung nutzen, in den vergangenen Jahren erhöht hat, so bleibt die Teilzeitbeschäftigung immer noch eine Frauendomäne. Dahinter steht einerseits der Wunsch, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, andererseits auch die Notwendigkeit, Familie und Beruf miteinander „unter einen Hut“ zu bringen. Immer häufiger gehört dazu die Pflege von Angehörigen.
Mittlerweile gibt es eine große Anzahl von Modellen flexibler Arbeitszeitgestaltung. Flexibel gestaltet werden kann die Dauer der Arbeitszeit, die räumliche oder zeitliche Lage und/oder die Verteilung auf die Wochentage. Neben der klassischen Teilzeit mit ihren Varianten bieten Unternehmen Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit, Telearbeit, Altersteilzeit oder das Job-Sharing an.


  • Welche Arbeitszeitvarianten gibt es und welches Modell ist für Ihre Lebenssituation geeignet?
  • Welche Unternehmen in Ihrer Region bieten flexible Modelle an?
  • Welche rechtlichen Grundlagen müssen Sie beachten?



Weiterführende Links:

Bundes- und Landesministerien

Die Initiative Erfolgsfaktor Familie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend richtet sich sowohl an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch an Unternehmerinnen und Unternehmer. Sie bietet Hilfen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an, in erster Linie Modelle zu Einrichtung und Umsetzung von familienfreundlichen Arbeitszeiten und den Möglichkeiten von betrieblicher Kinderbetreuung.

Der Teilzeitrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gibt eine erste Orientierung über die möglichen finanziellen Auswirkungen von Teilzeit.

Die Initiative Familien stärken - Vielfalt leben des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz will die Rahmenbedingungen für Familien verbessern. Auf ihrer Internet-Präsenz finden Sie unter der Rubrik „Vereinbarkeit Familie und Beruf“ u.a. Praxisbeispiele zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung.


Verbände und Stiftungen

Das Projekt Familienbewusste Arbeitszeiten des deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) stellt neben seinem gewerkschaftseigenen Beratungsangebot auch Praxisbeispiele vor. Zudem können Informationen zur Situation von berufstätigen Müttern und deren spezifischer Arbeitsbelastung, sowie Teilzeitmodelle für Pflegende abgerufen werden.
Dort finden sich auch Erläuterungen zu vollzeitnaher Teilzeit und zum Modell einer lebenslauforientierten Arbeitszeit.
Ein Arbeitszeit-Check, der online ausgefüllt und ausgewertet werden kann, hilft bei der Einschätzung der eigenen beruflichen Belastungssituation.

Audit Beruf und Familie – eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung – stellt eine Liste als besonders familienfreundlich ausgezeichneter Unternehmen zusammen.

Der Verband berufstätiger Mütter hält auf seiner Homepage Informationen über die Vor- und Nachteile von Teilzeitarbeit sowie zur Situation von in Teilzeit arbeitenden Müttern bereit.