Kontakt | Sitemap | Impressum

auf dieser Seite im www

Aktuelles



Konzept „Pflegepersonenzeit und Pflegepersonengeld“

Ein „Konzept gegen die hohe Belastung privat Pflegender“ hat der Sozialverband VdK vorgelegt. Mehr Pflegende als bisher sollen eine längere Auszeit nehmen können („Pflegepersonenzeit“) und während dieser eine Lohnersatzleistung („Pflegepersonengeld“) erhalten. Vorbilder des VdK-Konzepts sind die „Elternzeit“ und das „Elterngeld“. „Denn so wie Mütter und Väter bei der Kinderbetreuung leisten auch Menschen, die sich um Pflegebedürftige kümmern, eine gesellschaftliche unverzichtbare Arbeit“, so der VdK.

Quelle: fpd 726



„Bei den Einkommen wesentliche Unterschiede nach Geschlecht und Region“

In den vergangenen Jahren haben sich in Deutschland sowohl Armut als auch Reichtum verfestigt, hat der aktuelle „Verteilungsbericht“ des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung registriert. „Zudem“, so heißt es, „zeigen sich wesentliche Unterschiede nach Geschlecht und Region: Dauerhafte Armut kommt in Ostdeutschland etwa sechs Mal so häufig vor wie in den alten Bundesländern. Westdeutsche Männer haben am häufigsten ein dauerhaft hohes Einkommen: Etwa zwei Drittel der Wohlhabenden sind männlich, insgesamt leben 95 Prozent der Einkommensreichen in den alten Bundesländern. Bildung und Vollzeiterwerbstätigkeit sind wesentliche Faktoren, um Armut zu vermeiden und ein höheres Einkommen zu erzielen. Daher müssen soziale Hürden beim Bildungszugang abgebaut und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter verbessert werden.“

Quelle: fpd 726



Vor allem Frauen sind auf einen Hinzuverdienst zur Altersrente angewiesen

Mehr als die Hälfte der im Rahmen einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Befragten hat „finanzielle Gründe“ für ihre nach Eintritt in die Rente fortdauernde Erwerbstätigkeit genannt. „Das gilt insbesondere für Frauen, die nach eigenen Angaben häufiger als Männer auf einen Hinzuverdienst zur Altersrente angewiesen sind, “ betont das IAB. Unter den nicht erwerbstätigen Rentenbeziehern würden 13 % aller Frauen und 20 % der Männer gerne eine Erwerbsarbeit aufnehmen. In der Studie heißt es dazu: „Politik und Betriebe sollten mit flexiblen Regelungen günstige Rahmenbedingungen schaffen, damit Erwerbswünsche im Rentenalter besser realisiert werden können.“

Quelle: fpd 726



Aufwertung weiblicher Erwerbsarbeit

„Noch immer beträgt die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen 21 Prozent. Schwerpunktthema der Equal Pay Kampagne 2019 ist darum die Aufwertung weiblicher Erwerbsarbeit“. Dies erklärte die Staatssekretärin im Bundesfrauenministerium, Juliane Seifert, zum Auftakt der Kampagne und betonte, es gelte dabei, „die mehrheitlich von Frauen ausgeübten sozialen Berufe in den Fokus“ zu rücken. In den sozialen Berufen arbeiteten 5,5 Millionen Menschen in Deutschland, von denen 80 Prozent Frauen seien.

Quelle: fpd 725